Präambel

Klassen-, Studien- und Austauschfahrten gehören zu den Höhepunkten eines Schuljahres und sind fester Bestandteil des pädagogischen Gesamtkonzepts des OGT.

Dennoch stellt die Durchführung keine Selbstverständlichkeit dar. Eine Klassenfahrt ist an die Bereitschaft der Lehrkraft zur Übernahme der Verantwortung für die Durchführung, an das Vertrauen der Lehrkraft in die Lerngruppe sich den Regeln gerecht zu verhalten, an die Akzeptanz des von der Lehrkraft als sinnvoll erachteten Ziels durch Schüler- und Elternschaft und an das Vertrauen der Elternschaft in die Lehrkraft und die Akzeptanz von Entscheidungen vor Ort geknüpft. Die Schülerinnen und Schüler werden altersgemäß an der Planung der Fahrt beteiligt.

Jeder Gruppe stehen in der Regel 2 Begleitpersonen zu; liegt die Zahl der Gruppe deutlich unter / über dem Durchschnitt, muss die Zahl der Begleitpersonen mit der Schulleitung abgestimmt werden.

Das Fahrtenkonzept des OGT sieht vor, dass vor allem die soziale, politische und kulturelle Entwicklung der Schülerinnen und Schüler gefördert wird.

In den Klassenstufen 5 und 7 stehen besonders soziale Aspekte im Mittelpunkt. Diese Fahrten dienen der Stärkung der Klassengemeinschaft und der altersgerechten sozialen Entwicklung der Schülerinnen und Schüler.

Die Studienfahrt in Klassenstufe 12 hat verstärkt interkulturelle, sozialpolitische und fachlich-inhaltliche Schwerpunkte. Der Bezug zum Unterricht oder profilgebenden Fach soll stärker in den Vordergrund treten. Die Studienfahrt gestaltet sich deshalb auch als „Unterricht vor Ort“. Das Konzept der jeweiligen Studienfahrt muss der Schulleitung zur Genehmigung vorgelegt werden.

Klassenstufe Zeitraum Länge Ziel Kostenrahmen Besonderheiten
5

Begleitung

mind. 2 LK

1 Woche nach den Osterferien (Zeitraum wird von SL festgelegt) 3-5 Tage offen 190 EU

inkl. Fahrt, Übernachtung, VP, Programm

Sozialer Schwerpunkt

Absolutes Handy– bzw. Medienverbot

 

7

Begleitung mind. 2 LK

1 Woche nach den Osterferien (Zeitraum wird von SL festgelegt) 5 Tage offen 240 EU

inkl. Fahrt (Bahn), Übernachtung, VP, Programm

Sozialer Schwerpunkt
Q1.2 (früher Klasse12,

2. Halbj.)

Begleitung mind. 2 LK

Projektwoche

 

5-8 Tage In- /Ausland 450 EU

inkl. Fahrt, Übernachtung, HP, Programm

Fach – oder Profilanbindung

Bewilligung durch Schulleitung

 

Das Fahrtenkonzept des OGT wird ergänzt durch Austauschprogramme, die mit Partnerschulen in verschiedenen Ländern durchgeführt werden.

Diese Angebote dienen in vielfältiger Weise dem interkulturellen Lernen und dem Erwerb überfachlicher Kompetenzen auf Seiten der Schülerinnen und Schüler.

Rahmenbedingungen für Austauschfahrten:

  • Teilnahme ist freiwillig
  • Jeder Schüler / jede Schülerin kann grundsätzlich nur an einem Austausch pro Schuljahr teilnehmen.
  • Der normale Unterricht hat Vorrang.
  • Alle am Austausch teilnehmenden Schülerinnen und Schüler müssen die Unterrichtsinhalte selbstverantwortlich nacharbeiten.
  • Das ausgegebene Unterrichtsmaterial steht dem fehlenden Schüler bzw. der Schülerin zur Verfügung. Die Schülerinnen und Schüler, die wissen, dass sie Unterricht versäumen werden, beauftragen andere Mitschülerinnen oder Mitschüler, Informationen und Unterrichtsmaterial aus den versäumten Unterrichtsstunden zu sammeln und ihnen nach der Rückkehr zu übergeben.
  • Bei der Auswahl werden die Schülerinnen und Schüler bevorzugt, deren Leistungen dieses erwarten lassen.
  • Bei den Besuchen der ausländischen Gäste wird die Zahl der gemeinsamen Ausflüge während der Unterrichtszeit auf 1 begrenzt, um die Beeinträchtigungen des normalen Unterrichts zu minimieren.
  • Zusätzlich gibt es das Angebot einer einwöchigen Sprachreise nach Südengland in Klassenstufe 9.

Die Mitglieder von Musikensembles dürfen an Probenfahrten und Konzertreisen während der Unterrichtszeiten, auch in den vorhabenfreien Zeiten – teilnehmen – jedoch unter der Voraussetzung, dass ihre schulischen Leistungen das erlauben und sie den versäumten Unterrichtsstoff selbständig nacharbeiten.

Gleiches gilt für Schülerinnen und Schüler, die für die Schule an sportlichen Wettkämpfen z.B. im Rahmen von “Jugend trainiert für Olympia“ teilnehmen. Auch die Berufsorientierung ist miteingeschlossen.

Pro Schuljahr gibt es insgesamt drei vorhabenfreie Zeiten. Das sind grundsätzlich die 6 Wochen nach den Herbstferien, die Wochen nach den Weihnachtsferien bis zur 1. Märzwoche einschließlich und die Wochen vom mündlichen Abitur bis zur Projektwoche. Ausgenommen sind kulturelle Veranstaltungen, die nur zeitlich begrenzt stattfinden (z. B. englisches Theater in HH oder HL, Ausstellungen etc).

Pro Schuljahr dürfen zwei Wandertage (mit der Option auf Kombination dieser) durchgeführt werden.

Dieses Fahrtenkonzept soll in einer zweijährigen Versuchsphase erprobt und im Anschluss evaluiert werden. (Stand 09/2015)