Frankreichaustausch 2017

Internationale Zusammenkunft der Nationen

Schüler der Q1 reisen nach Frankreich / Poitiers

Tag 1, Dienstag, 14. März 2017
Uns, das heißt einigen Mädchen der Q1-Phase des Ostsee-Gymnasiums Timmendorfer Strand, war bereits im Vorfeld bewusst, dass uns eine aufregende Reise, mit vielen neuen Erkenntnissen bevorstand!
Um 03:30 Uhr ging es mit den Lehrerinnen Frau Seidel und Frau Lautenschläger in den Shuttles und mit jeder Menge Gepäck im Kofferraum los in Richtung Hamburger Flughafen. Nach der circa eineinhalbstündigen Fahrt stiegen neun aufgeregte Mädchen mit ihren Koffern aus den Bussen. Nachdem das Gepäck abgegeben wurde, und von vielen Seiten besorgte Kommentare bezüglich des Übergewichts der Koffer zu hören waren, schafften es alle Stücke wohlbehalten in den Frachtraum. Die daraus resultierende Erleichterung und das (fast) problemlose Durchqueren der Sicherheitskontrolle luden zum Shoppen ein.
Wenige Zeit später saßen alle im Flieger und es ging ohne Turbulenzen nach Paris. Am Flughafen Charles de Gaulle angekommen, stiegen wir in die Metro und fuhren in der Zwischenzeit, auf Wunsch aller, zum Eiffelturm, um die Zeit zur Abfahrt des TGV zu überbrücken und das berühmte Wahrzeichen Paris‘ zu sehen.
Nach der langen Zug- und Shuttlefahrt von Paris über Poitiers direkt zum Lycée Pilote Innovant International, waren alle erleichtert, endlich angekommen zu sein. Es erwartete uns ein herzlicher Empfang und den Rest des Tages verbrachten wir in unseren Familien.

Tag 2, Mittwoch, 15. März 2017
Hellwach und ausgeschlafen hörten wir uns um 08:10h den Plan für die folgenden Tage in Frankreich an. Anschließend wurden wir aufgeteilt und besuchten verschiedene Unterrichtsfächer, wie zum Beispiel Englisch, Sport etc. Nach der Mittagspause, die wir jeden Tag in der Schulkantine mit einem warmen Essen verbrachten, wurden wir in die Sporthalle geschickt, wo ein Handballturnier stattfand. Nach ein wenig Freizeit, in der wir uns mit anderen Delegationen unterhielten und das gute Wetter genossen, besuchten wir ein Konzert der Schule. Den Rest des Tages verbrachten wir in den Familien.

Tag 3, Donnerstag, 16. März 2017
Am folgenden Tag wurden wir erneut in verschiedene Gruppen eingeteilt und sollten mit Schülern der Schule vor Ort einen Film/ ein Video erstellen, zum Thema „Radio“. Es gewann eine Gruppe mit einem selbst geschriebenen Rap-Song und dem dazu passenden Musikvideo, inklusive einem gespielten Interview mit den Rappern. Insgesamt war der Tag reich an neuen Bekanntschaften und Sprachkenntnissen.
Da die Schule dort erst um 17:25h zu Ende ist, war unser Tag dementsprechend lang und so waren alle froh, wieder in den Familien entspannen und essen zu können.

Tag 4, Freitag, 17. März 2017
Am Freitag gingen alle Austauschpartner der Delegationen in den nahegelegenden Freizeitpark „Futuroscope“, in dem sich lauter Kinos befanden, die sich jedoch durch 3D-Technik, sich bewegende Sitze und zum Beispiel zum Dargestellten passende Gerüche anfühlten, als seien sie richtige Achterbahnen, die durch Wüsten, orientalische Orte und große Wälder führen. Im Allgemeinen gefiel dieser Ausflug wirklich jedem. Dementsprechend war es ziemlich schade, den Park so früh verlassen zu müssen, um noch die Busse von der Schule nach Hause zu erwischen. Am Ende hat alles geklappt und jeder war am Ende des Tages in seinem Bett.

Tag 5, Samstag, 18. März 2017
Samstag war der Tag der offenen Tür der Schule. Das hieß jedoch nicht, dass wir uns auf die faule Haut legen konnten. Nein nein, denn jedes angereiste Land musste, mit Hilfe von zuvor beschafften Infomaterial des Heimatortes, in unserem Fall Timmendorf und Umgebung, einen Stand errichten. Nach schweißtreibenden Aufbaumanövern und dem später sehr anschaulichen Ergebnis konnte die eine Hälfte von uns beruhigt nach Poitiers zum Besichtigen fahren. Im Laufe des Tages wechselte sich unsere Gruppe mit dieser ab und es ging für die andere Hälfte ab nach Poitiers.
Auf den gelungenen Tag der offenen Tür folgte die zurecht verdiente Pause in den Familien.

Tag 6, Sonntag, 19. März 2017
An diesem Tag konnten sich die jeweiligen Familien aussuchen, was sie mit uns unternehmen wollten. Die einen fuhren in den Affenpark, die anderen zum Bowlen und wieder andere blieben zu Hause und kochten gemeinsam mit der Familie.
Abends war die Vorfreude auf den nächsten Tag besonders groß, denn es sollte mit einem Reisebus und den Delegationen nach La Rochelle gehen.

Tag 7, Montag, 20. März 2017
Um 08:30h stiegen alle in den großen Bus ein und es ging los nach La Rochelle. Die insgesamt zweistündige Fahrt endete am Hafen von La Rochelle, wo die Lehrer den Schüler Karten der Stadt und Tipps zum Besichtigen mit auf den Weg gaben.
Die paar Stunden Freizeit nutzten die meisten für Shoppen, Essen in den kleine Cafés und Bummeln durch die engen und bewundernswerten Gassen der Stadt.
Als alle schließlich zum Bus zurückgekehrt waren, konnte die Heimfahrt angetreten werden. Mit wundgelaufenen Füßen und erschöpften Armen stiegen wir aus dem Bus aus und warteten dann auf unsere Austauschpartner, um nach Hause fahren zu können.
Dann hieß es leider schon Koffer packen, denn am nächsten Tag stand bereits die Abreise bevor.

Tag 8, Dienstag, 21. März 2017
Bei der Ankunft in der Schule konnte man ziemlich schnell erkennen, dass die meisten zugleich glücklich und traurig waren, wieder nach Hause zu fahren.
Die Shuttles fuhren uns wieder zum Bahnhof in Poitiers, wo wir noch auf unseren Zug nach Paris warten mussten. Dort angekommen, stiegen wir in die Metro und ein paar Stunden später konnten wir endlich die Koffer abgeben und zum Gate gehen. Nach einigen Komplikationen aufgrund eines gestohlenen Portemonnaies einer Schülerin, saßen alle wenig später im Flugzeug nach Hamburg. Mit Musik, Filmen und Gesprächen ließen sich auch diese und die darauf folgende Etappe bestehen, die Busfahrt nach Timmendorf. Dort wurden dann alle von ihren Eltern abgeholt und sicher nach Hause gebracht.
Insgesamt war die Reise nach Frankreich eine sehr gute Entscheidung, denn man hat dort viele neue Bekanntschaften gemacht und Freundschaften geschlossen. Einige von uns planen sogar bereits eine Reise nach Dänemark, um die dort kennengelernten Dänen/innen wiederzusehen. Ganz zu schweigen von den Skills, die wir jetzt im Französisch-Unterricht zeigen können. Aussprache und Verständnis lernt man wirklich am Besten, wenn man ins „kalte Wasser“ geworfen wird. Zum Beispiel am Esstisch einer Französischen Familie mit frisch gemachten Crêpes und Macarons…
Wir bedanken uns für die finanzielle Unterstützung der Gemeinde und der Kulturmark des OGTs.
Bericht: Suvi Fehrs

 

 

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