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Projekt: „…dahin wie ein Schatten“ Tag 3 Donnerstag, 16.09.2021

Projekt: „…dahin wie ein Schatten“ Tag 3 Donnerstag, 16.09.2021

Donnerstag, 16.09.2021

 


Heute ist der 16. September 2021. Unser Ziel ist es, Oświecim in Polen zu erreichen. Unsere Gruppe kannte sich jetzt nach zwei Tagen Berlin schon etwas besser und wir kamen gut miteinander zurecht. Um ca. 8 Uhr gingen wir mit gepackten Koffern aus dem süßen Hostel Pfefferbett und stiegen in den Bus. Die Stimmungen im Bus waren sehr unterschiedlich. Viele von uns waren sehr gespannt auf unsere Herberge und können das Essen kaum erwarten, andere sind in Gedanken verschlungen und dachten zurück an die Vorbereitung in Berlin und an das, was vor uns lag. K1024 K1024 IMG 8599

Während der Fahrt reden wir viel und haben Spaß. In Polen gab es viele Baustellen und infolge dessen viele Staus. Am Ende kamen wir mit 3,5 Stunden Verspätung in der Jugendbegegnungsstätte Oświecim an.
Die lange Fahrt hat uns als Gruppe aber noch mehr zusammen gebracht. Um 19:45 Uhr sind wir endlich an unserem Ziel angekommen und um 20:15 Uhr saßen wir alle hungrig in unseren Essensbereich.
Es gab Brot, Aufschnitt, Gemüse und vor allem hausgemachte polnische Piroggen – ein traditionelles Gericht. Die lecker gefüllten Teigtaschen waren schnell weg und sind bei uns jetzt sehr beliebt.

Während der Busfahrt wurden wir in fünf verschiedene Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe bekam eine spezielle Frage, die als Ausgangspunkt gedacht war, um innerhalb der Kleingruppe und später dann in der Großgruppe miteinander ins Gespräch zu kommen.

 

K1024 IMG 8579Hier nun die Fragen und eine Auswahl unserer Antworten:

1. Was war Auschwitz? Auschwitz war nicht nur ein Konzentrationslager, sondern auch ein Vernichtungslager, ein Arbeitsplatz, ein Ort der Verzweiflung, des Leidens und der Angst.

2. Wer waren die Opfer/ Häftlinge von Auschwitz?

Juden, Sinti&Roma, Gegner des Regimes: politisch Verfolgte (vornehmlich Sozialdemokraten und Kommunisten), „Asoziale“, Menschen aus den unterschiedlichsten Gründen z.B. Menschen ohne festen Wohnsitz, Prostituierte; Homosexuelle oder sogar Verkehrssünder.

3. Warum ist Auschwitz der wichtigste Gedenkort zu den nationalsozialistischen Verbrechen?
Auschwitz ist das einzige Lager gewesen, welches nicht nur als Konzentrations-,sondern auch als Vernichtungslager diente und mit ca. 1,1 Millionen getöteter Menschen, sich als das Lager mit den meisten Ermordungen einen „Namen machte“.

4. Was erwartest Du von Dir/für dich beim Besuch von Auschwitz? Wir erwarten eine Fahrt, aus der wir viele neue Informationen und Erfahrungen mitnehmen können, viel Lernen, was wir so im Unterricht nicht erfahren haben.

5. Was erwarten wir zu lernen? Woraus können wir lernen?
Viele wollen wissen, warum es so viel Hass gab und wie er sich weiter entwickeln konnte. Viele erhoffen, dass sie sich durch die Fahrt besser in die Perspektive der Opfer einfühlen können, außerdem wollten einige verstehen lernen, warum so viele Menschen zu Tätern werden konnten.

Fortsetzung folgt …

Käthe Marie Wieseler, Q1d

 

Fotogalerie vom 3. Tag: 

 

 

 

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