Schulsozialarbeit am OGT

Email: kamp<at>ogt.de

Telefon: 0172 662 95 25

 

K1024 Nicole Kamp

Liebe Leser und Leserinnen,

mein Name ist Nicole Kamp, ich bin 47 Jahre alt und Mutter eines mittlerweile 19-jährigen jungen Mannes.
Ich bin zertifizierte Kunst- und Kreativitätstherapeutin, sowie pädagogische Mitarbeiterin mit den Schwerpunkten Medienpädagogik, Mobbing und Gewaltintervention.
Ich habe in den letzten Jahren viele neue Projekte als Kinder- und Jugendcoach in verschiedenen Städten begleitet und verstehe mich als Mediatorin zwischen Schule, Eltern und Jugendlichen. 
Meine Freunde sagen, ich sei hoffnungsloser, liebevoller Optimist, Lösungsfinder und tatsächlich finde ich mich in diesen Aussagen wieder. Für mich ist das Problem gleichzeitig Teil der Lösung. Wenn es eine Lebensaufgabe zu benennen gäbe, so wäre sie für mich die Berufung zur Arbeit mit jungen Menschen.

 

K1024 Mia

Mit meiner Zwergpudeldame Mia arbeite ich nun seit mehr als 6 Jahren tiergestützt.
Sie ist Lückenfinder, Zuhörer, Tröster, Angstfinder, stärkt das Selbstbewusstsein der Kinder und Jugendlichen und ist manchmal auch einfach nur süß.
Mia ist ein sehr allergikerfreundlicher Hund, da sie keine Haare verliert. Gelegentlich begleitet sie mich in die Schule, wenn es die Projekte zulassen.
Am Ende des Jahres hat sie jedoch mehr Urlaubstage als ich.

 

 

 

 

 

 

 

 

Seit September 2020 unterstütze ich als Schulsozialarbeiterin mit einem Umfang von 34,5 Stunden/Woche das Kollegium am Ostsee Gymnasium.
Sie finden mich im Raum der Schulsozialarbeiterin des OGT, Raum D3.
Im Anschluss an die Schulsozialarbeit biete ich zudem 2-3 x die Woche im “JUNO” (Jugendtreff Niendorf/Ostsee) ein offenes Jugendprogramm für junge Menschen von 10-18 Jahren.
Ich freue mich, in der Gemeinde Timmendorfer Strand meinen Beitrag zur Jugendarbeit leisten zu können.
Bei Fragen und Problemen jeglicher Art dürfen sich die Schülerinnen und Schüler des Ostsee-Gymnasiums gern vertrauensvoll an die jeweiligen Ansprechpartner wenden. Selbstverständlich stehen auch alle weiteren Lehrkräfte für individuelle Gespräche zur Verfügung.
Bei kleineren Streitigkeiten helfen auch gern ältere Schülerinnen und Schüler weiter: unser Streitschlichterteam.
Im Rahmen des Juniorcoach-Projektes unterstützen zudem Schülerinnen und Schüler der Oberstufe die Arbeit der Lehrkräfte.

Schulsozialpädagoge*in
Die Sozialpädagogin ist vorrangig zuständig für:
Prävention und Intervention in den Bereichen Anti-Mobbing/Cyber-Mobbing, Umgang mit Drogen, Auseinandersetzung mit Gender-Problematiken (jungen- oder mädchenspezifische Themen), Absentismus/Schwänzen und die möglichen Ursachen, Umgang mit selbst verletzendem Verhalten (Schnippeln und Ritzen), Selbstbestimmung und Demokratie erlernen und leben unter Berücksichtigung der Bedürfnisse und Wünsche der Mitschülerinnen und Mitschüler (z.B. Klassenrat), Ausbildung der Streitschlichter, Begleitung der Tutoren-Ausbildung, etc.

Verbindungslehrkräfte
Der Verbindungslehrkräfte (oder SV-Lehrer) arbeiten intensiv mit der Schülervertretung des Ostsee-Gymnasiums zusammen. Sie beraten die SV in allen Angelegenheiten, vertreten ihre Interessen vor der Lehrerschaft, unterstützen die Organisation und Durchführung von SV-Aktivitäten und dienen als Informationsträger zwischen Schülerschaft und Lehrerkollegium. Darüber hinaus vermitteln Verbindungslehrer bei Problemen, die einzelne Schüler oder Schülergruppen mit Lehrkräften haben. Hierbei handelt es sich ausdrücklich nicht um eine bedingungslose Anwaltsfunktion, sondern vielmehr um eine Vermittlungsfunktion zum beiderseitigen, einvernehmlichen Lösen der entstandenen Probleme.

Streitschlichter/Mediatoren
Interessierte Schülerinnen und Schüler werden im 7. Jahrgang ausgebildet und beginnen mit ihrer Tätigkeit in der 8. Klasse. Sie sind dann in der Lage Streitsituationen in jüngeren Klassen, nach einer bestimmten Vorgehensweise und Technik zu schlichten, indem sie den Streitenden dabei helfen, eigenständig Lösungen zu finden. Streitschlichter helfen durch ihre Tätigkeit das soziale Klima an ihrer Schule zu verbessern.

Schüler-Tutoren (Juniorcoach)
Engagierte Schülerinnen und Schüler der Oberstufe können sich zum Juniorcoach ausbilden lassen. Die Einsatzmöglichkeiten sind sehr vielfältig und individuell unterschiedlich (Mitarbeit im Förderunterricht, Übernahme des Patenamtes für 5. Klassen, Mitarbeit im AG-Bereich, etc.).
Ausführliche Informationen zum Juniorcoach-Zertifikat findet man hier.

Angebote in den Jahrgangsstufen
5. Klasse:
• Anti-Mobbing-Projekt
• Einführung des Klassenrats
6. Klasse:
• Mobbing-/Cybermobbing-Prävention
• Sachgerechter Umgang mit Medien
7. Klasse:
• Ausbildung der Streitschlichter/Schulmediatoren
• Gewaltprävention
• Sexualkunde, Entwicklung und Pubertät
8.+9. Klasse:
• Drogen-Prävention (Rauchen, Alkohol, Spielsucht etc.)
10.-12. Klasse:
• Ausbildung der Tutoren

 

 

Streitschlichter

Streitschlichterausbildung/Schulmediatoren/Konfliktlotsen

 

Streitschlichter 2017
 

Seit 2014 werden am OGT Streitschlichter ausgebildet. Die Ausbildung ist mit ca. 40 Zeitstunden sehr umfangreich und findet an Wochenenden und Projektwochen statt.

Prävention

Präventionsarbeit

 

  • Durchführung von Anti-Mobbing-Projekten: zu Beginn des 5. Schuljahres findet ein mehrtägiges Projekt statt, dessen Ziel es ist, die neue Klassengemeinschaft zu fördern und Mobbing durch Aufklärung und Information zu verhindern.
  • Einführung und Begleitung des Klassenrates: der Klassenrat ist eine Methode zum Erlernen von Demokratie und dem sozialen Umgang miteinander, auf Grundlage von Akzeptanz, Kritikfähigkeit, aktivem Zuhören und dem Erlernen von gemeinsam erarbeiteten Umgangsregeln.
  • Ausbildung der Streitschlichter: im 7. Jahrgang werden interessierte SchülerInnen zu StreitschlichterInnen ausgebildet. Sie erlernen dabei Methoden, streitenden SchülerInnen einen Weg zur Selbsthilfe aufzuzeigen. Sie bieten also einen strukturierten Rahmen, in dem die Konfliktparteien eigenständig nach Lösungen suchen.
  • Drogen-, Gewalt- und Medienprävention: im Verlauf des Schuljahres finden für die unterschiedlichen Klassenstufen Veranstaltungen zu den verschiedenen Präventionsthemen statt. Diese werden in der Regel von externen Anbietern, wie z.B. der AWO angeboten und durchgeführt, teilweise finden in diesen Zusammenhängen noch Informationsveranstaltungen für die Eltern statt.
  • Bedarfs abhängig werden darüber hinaus Projekte im Bereich des sozialen Lernens angeboten.
  • Neben der Ausbildung der Tutoren werden in der Oberstufe Präventionen zu den Themen Drogenmissbrauch, Rechtsextremismus und Islamismus durchgeführt.