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Die Englische Theater-AG war für alle Beteiligten ein richtig tolles Erlebnis. Als wir angefangen haben zu üben, war es für die meisten sehr schwer, aus sich heraus zu kommen und wirklich mit der Rolle zu verschmelzen. Es gab eine Szene, da mussten zwei Schauspieler miteinander tanzen, das kostete ganz schön viel Überwindung. Auch musste Frau Finke-Schaak uns erst einmal zeigen, wie man zusammen tanzt. Doch nach einigen Proben waren die meisten schon sehr gut mit der Rolle vertraut. Manchmal lief bei den Proben nicht immer alles glatt, aber wir haben alles mit Humor genommen. Wir übten und übten immer wieder, zum Beispiel die Aussprache, die Betonung und natürlich zu schauspielern. Wir wurden immer mutiger, sprachen irgendwann auch endlich laut genug und die drei Sängerinnen wurden ebenfalls immer besser und bewegten sich dann auch so, wie Sänger auf der Bühne sich bewegen. Mit jeder Probe stieg das Lampenfieber minimal an.

Am Sonntag vor der Aufführung stand die Generalprobe an. Wir verbrachten einen ganzen Schultag alleine in der Schule – das war schon eine besondere Stimmung. Dieser Tag war unsere letzte Chance zu üben! Es lief noch nicht alles perfekt und die Aufführung kam immer näher und näher. Aber wie heißt es doch so schön: wenn bei der Generalprobe etwas schief geht, wird die Aufführung umso besser! Frau Finke-Schaak holte noch einmal alles aus uns heraus.

Drei Tage später, am 18. März 2026, war die Aufführung. Wir liefen alle aufgeregt hinter der Bühne hin und her und warteten bis die Sherlock Holmes Gruppe, die vor uns aufgeführt hat, ihr Stück beendet hat. Unser Lampenfieber stieg und stieg. Jetzt waren wir endlich an der Reihe. Das Stück verlief reibungslos. Der prompter – Frau Finke-Schaak – musste kein einziges Mal einhelfen, das Publikum war amüsiert und irgendwie übertrug sich diese Stimmung auf uns und wir tauchten richtig tief in das Stück ein. Wir gaben unser Bestes. Und wir wurden mit einem langandauernden Applaus belohnt.

Nach der Aufführung gab es ein leckeres, selbst mitgebrachtes Buffet. Wir bekamen sehr viele Komplimente von den Zuschauern, die uns versicherten, dass das Stück wirklich sehr gelungen war. Wir waren alle sehr stolz auf das, was wir geschafft haben.

Anni und Lily, 6b